Aktuelles


Photovoltaik ökologische Stromproduktion

Förderung von 8.000 EUR zugesagt

Bei Recherchen im Internet sind die Lebensraum Architekten auf den Grüner Strom Label e.V. aufmerksam geworden. Getragen von Deutschlands großen Umweltverbänden wie NABU und BUND, werden bereits seit 1998 Grünstrom Anbieter mit erhöhten Anforderungen zertifiziert. Durch die mit dem Grüner Strom Label zertifizierten Tarife werden Projekte unterstützt, die die Energiewende voran bringen. So konnte das Label bereits mit über 90 Mio. Euro mehr als 1.800 ökologisch wertvolle Projekte unterstützen.
Das Energiekonzept des Wohnparks Harreshausen wurde dem Grüner Strom Label e.V. bereits im letzten Jahr präsentiert. Das Label konnte von dem Gesamtkonzept begeistert werden und heute haben wir die Zusage für eine Förderung erhalten. Super. Vielen Dank.

Die Website des Grüner Strom Label e.V.


  • Michael Happel
  • 20.11.2023


Genossenschaftliche Stromproduktion

Anschluss ans Netz ist erfolgt

In den herrlichen Sonnentagen im Mai schauten Mitglieder und Vorstand sehnsüchtig auf die große Solaranlage, die sich über die Dächer aller Wohnparkhäuser spannt. Weil bestimmte Unterlagen nicht vorlagen, Formulare verloren gingen und es zudem Lieferschwierigkeiten gab, konnte die Einspeisung der reichlich erzeugten Sonnenstroms erst ab dem 21. Juni 2023 erfolgen. Ab sofort wird der Strom eingespeist und veräußert, die Eigennutzung wird über ein Mieterstrommodell verrechnet. Dazu kommt, dass ab sofort am Tag die Beladung von E-Autos an den 14 Ladepunkten im Wohnpark - auch für externe Nutzer - mit Harreshäuser Strom möglich.

Hier kommen Sie zur aktuellen Stromerzeugung


  • Tom Best
  • 22.06.2023



Alle Bungalows sind bezogen

Letzte Feinheiten erfordern etwas Geduld

Ab dem 1. Oktober 2022 sind die Mieter – wie vereinbart – nach und nach in die 19 Bungalows eingezogen. Die Häuser waren zu dem Zeitpunkt weitestgehend fertiggestellt, in jedem Fall aber bezugsfertig. Nach der Übergabe an die Bewohner tauchten die üblichen kleinen Mängel auf, die von den Firmen möglichst schnell behoben wurden. Speziell die Steuerung der elektrischen Bodentemperierung musste feinjustiert werden. Die Bewohner haben die Nacharbeiten mit großer Gelassenheit mitgetragen.


Die Straßen und deren Beleuchtung, vor allem aber der Stromanschluss ans Netz der Entega waren pünktlich zum Einzugstermin fertig gestellt. Lediglich der Anschluss zur öffentlichen Straße musste noch gepflastert werden. In den Grünanlagen wurde Rasen gesät, der erfreulich schnell grün wurde. Auch die Hecke am Übergang zu den landwirtschaftlichen Flächen wurde um das Grundstück herum angepflanzt.


Die Mieter fühlen sich in Ihrem neuen Zuhause sehr wohl. Alle Wohnungen sind sehr liebevoll und individuell eingerichtet worden. Nachbarschaften und die Gemeinschaft, also das Miteinander, entstehen. Die zur Straße hin orientierten Wohnbereiche sorgen dafür, dass miterlebt werden kann, was sich auf dem Straßenring tut. Teilweise wurden die Terrassen schon möbliert. Hier wird es im Sommer sicher zu regem Austausch kommen.

Am Rand des Wohnparks rundet der Neubau des Christlichen Sozialwerkes Harreshausen e.V. das Areal ab. Dieser wird voraussichtlich Mitte 2023 fertig gestellt sein..

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  • Maren Schäffner
  • 22.11.2022




HolzbauPlus 2022/2023

Bundeswettbewerb zu nachhaltiger Bauweise

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft möchte mit dem Wettbewerb das klimafreundliche Bauen fördern und die nachhaltige Baukultur würdigen. Da unser Wohnpark in die Aufgabenstellung:

„deutliche Anreize geben für eine innovative Architektur mit Holz und weiteren nachwachsenden Baustoffen, ausgestattet mit zukunftstauglichen Nutzungs- und Energiekonzepten“

passt, haben wir am Wettbewerb teilgenommen. Die Unterlagen wurde Ende Oktober 2022 eingereicht.Am 4. Juli soll die Preisverleihung stattfinden. Informationen im Internet HolzbauPlus 2022/23


Projektbeschreibung

Errichtet wurden ebenerdige, barrierearme Bungalows in unterschiedlichen Größen. Jedes Haus hat einen eigenen Carport mit angrenzendem Außenabstellraum und eine überdachte, von zwei Hauswänden geschützte Terrasse. Zur Reduzierung des Flächenverbrauchs werden die Gebäude mit dem ordnungsrechtlichen Mindestabstand zueinander auf einem gemeinsamen Grundstück errichtet.


Die nicht unterkellerten Gebäude verfügen über eine gut gedämmte und temperierte Bodenplatte, verputzte Außenwände in Massivholzbauweise mit Holzfaser-Außendämmung, Kunststofffenstern und 8° geneigten Pultdächern. Die Dächer sind komplett mit Fotovoltaik-Elementen belegt. Der Anbau mit Carport und Außenabstellraum hat ein 1° geneigtes Foliendach erhalten. Ein möglichst hoher Vorfertigungsgrad ist Basis für eine sehr kurze Bauzeit. Auf den Einbau von Estrich verzichtet, da die Bodenplatte mit einer aktiven Temperierung versehen ist.


Im Inneren gibt es einen großen Wohn-Essbereich mit offener Küche. Das Pultdach ist nach oben hin offen. Die Böden wurden mit Parkett, bzw. Fliesen belegt. Die Bäder haben eine große bodengleiche Dusche, ein Waschbecken und ein Toilette, die 3- und 4-Zimmer-Bungalows eine zusätzliche Gästetoilette. Im Haustechnikraum befinden sich Anschlüsse für Waschmaschine und Trockner. Sowohl die Beheizung als auch die Warmwasserbereitung erfolgt durch den selbst erzeugten Strom, der im Rahmen eines Mieterstrommodells aus Ver- und Einkauf von ökologisch erzeugtem Strom vermarktet wird. Die Gebäude sind mit einer PV-Anlage komplett bestückt die eine Gesamtleistung von fast 500 kW peak erzeugt. Der Mieterstrom dient neben dem Haushaltsstrom auch zur dezentralen Warmwasserbereitung und Beheizung sowie für die Versorgung der Elektromobilität. Die Lage direkt hinter einem Seniorenzentrum sorgt für die Möglichkeit des Wohnens mit Service: Hilfe in Haus und Garten, Wäscherei, Restaurant, Essen auf Rädern, Beratung, Betreuung in einer Tagespflege, ambulante, Kurzzeit- und Dauerpflege sind durch örtliche Anbieter gewährleistet.


Nachhaltigkeit

Die Grundkonstruktion besteht aus nachwachsenden Holzwerkstoffen und auch die Bekleidungs- und Dämmmaterialien sind aus Holz. So wurden ca. 470 cbm Bauholz in den Wänden und Dachstühlen verbaut und ca. 500 cbm Holzfaserdämmstoffe aufgebracht. Die verwendete Menge Holz wächst in Bayern in ca. 6,4 Minuten nach.


Der komplette Energiebedarf wird mit elektrischem Strom gedeckt. Eine Photovoltaik-Anlage auf allen geneigten Dächern erzeugt (500 kW peak). Über ein Mieterstrommodell wird überschüssige Energie verkauft und benötigter Ökostrom zugekauft. Das obenstehende Bild zeigt die Strommengen mit großer Überdeckung im Sommer und Unterdeckung im Winter. Mit Strom wird die Bodenplatte temperiert und das Warmwasser dezentral erzeugt. Die Kühlung (sommerlicher Wärmeschutz) erfolgt mittels elektrischen Rollläden an allen Wohnraum-Fenstern und gegenüberliegenden Fensteröffnungen zum Querlüften. Es wurden selbstverständlich weitere Maßnahmen zur Einsparung von Energie getroffen. Hochwertige Dämmschichten um alle Hüllflächen und dreifach verglaste Fenster bieten schon eine gute Wärmedämmung. Außer einer intelligenten Zirkulationspumpe gibt es keine laufenden Pumpen und andere störanfällige Technik. Aufgrund der intelligenten Raumanordnung liegen die Warmwasserverbraucher so, dass auch keine Zirkulationspumpe benötigt wird. Die Steuerung der Verbräuche erfolgt durch ein Lastmanagement. Nach einer Betriebsphase von 24 Monaten ist geplant, die Bemessung und Auswahl der Speichertechnologie vorzunehmen um den Eigenverbrauch des Stromes von aktuell ca. 45% auf bis zu 65% zu heben.


Ein Wermuthstropfen hat die hocheffiziente und intelligente Anlage: Aufgrund des Nur-Strom-Konzeptes war eine Förderung (KfW) nicht möglich. Die Gebäude erfüllen die Vorgaben der EneV 2022. Der eigenerzeugte Strom durfte in die Berechnungen nicht einfließen.

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  • Maren Schäffner
  • 10.10.2022



Die ersten Bungalows streben der Fertigstellung entgegen

Beeindruckender Baufortschritt

Auf den Bildern der Webcam können Sie die Entwicklung des Wohnparks miterleben. Zum Zeitpunkt 2. Mai 2022 sind alle Häuser im Rohbau fertig gestellt. Die ersten sieben Häuser sind bereits fertig verputzt und auf den Dächern sind die Photovoltaik-Paneele montiert.

Nachdem die Gerüste abgebaut wurden, wurden die Fassaden fertig gestellt. Man bekommt nun einen Eindruck davon, wie es im gesamten Wohnpark aussehen wird. Zwar fehlen noch die Straßen und Vorgärten, aber die Lage der Terrassen und die Grundstückszuordnungen sind schon gut erkennbar.


Auch im Inneren geht es zügig voran. Schließlich können die verschiedenen Gewerke kontinuierlich von Haus zu Haus arbeiten. So sind die Innenwände in den ersten Häusern bereits errichtet und mit Tapete und dem Anstrich versehen worden. Die Elektro- und Wasser-Rohinstallationen sind erfolgt und erste Wandfliesen wurden verlegt. Es fehlen nur noch die Bodenbeläge und die Innentüren. Die anderen Häuser ziehen jetzt Schritt für Schritt nach.


Auch wenn die Häuser im Inneren fertig erscheinen, können sie noch nicht bezogen werden. Wichtigstes Element ist der Stromanschluss. Für diesen wird der örtliche Netzbetreiber eigens eine Leitung mit 20 kV - Starkstrom in das Gebiet legen. Dort wird Anfang Juli eine eignene Trafostation erwartet, die für die Erschließung erforderlich ist. Dann erst kann die 480 kW Photovoltaikanlage in Betrieb gehen und die lückenlose Versorgung mit Ökostrom starten. Über den Sommer werden zudem die Außenanlagen und vor allem der Straßenausbau fertig gestellt. Es wird also noch einige Monate in Anspruch nehmen, bis die Genossenschaftsmitglieder, die sich für einen Bungalow entschieden haben, einziehen können. Es braucht also etwas Geduld, aber - wie man sieht - es wird außergewöhnlich schön.

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  • Maren Schäffner
  • 02.05.2022



Richtfest am 22.02.2022 - ein voller Erfolg

Holzbau und Sonnenstrom weisen in die Zukunft

Zum Richtfest hatten die Bauherren eingeladen und viele sind gekommen. Fast alle der 37 zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohner hatten sich auf den Weg gemacht. Sie sind als Mitglieder der Baugenossenschaft selbst Bauherren. Sie haben die Geschicke und auch einen wesentlichen Teil des nötigen Kapitals von rund 5,7 Millionen Euro in die Hände des Vorstands und der Bauausführenden gelegt.

Diese bekamen für den zügigen Baufortschritt auch einen langen Applaus. Die Vorstandsmitglieder Alexander Wege und Tom Best begrüßten neben den Handwerkern und Mitgliedern auch den ersten Beigeordneten des Landkreises Darmstadt-Dieburg, Lutz Köhler, den Bürgermeister der Stadt Babenhausen, Dominik Stadler und die Ortsvorsteherin von Harreshausen, Heidrun Koch-Vollbracht. Auch einige Nachbarn waren gekommen, gleichfalls Direktor Ramon Moral von der finanzierenden Sparkasse und Claudia Handdruck vom Steuerberatungsbüro Blickhan.


Best machte einen kurzen Ausflug in die Geschichte des Richtfestes und verwies auf die vielen ökologischen Aspekte dieser vorbildlichen Baustelle. So werden weitgehend nachwachsende Rohstoffe verwendet, die Wärmedämmung an der Außenwand ist aus Holzfasern. Und das Dach ist mit hochwertigen Mineralfasern zwischen den Sparren gedämmt. Die Raumtemperierung erfolgt über eine elektrisch beheizte Bodenplatte, da das Quartier insgesamt mehr Strom produzieren wird, als es selbst verbraucht. Die Vermarktung und ggf. notwendige Beschaffung von Ökostrom regelt ein Mieterstromvertrag. Je mehr im Quartier selbst verbraucht werden kann, desto günstiger werden die Nebenkosten.


Aus diesem Grund wird es auch einige Ladepunkte geben, die auch der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen. Und jeder Bungalow ist sowieso für eine Wallbox zum laden von E-Autos vorbereitet.


Höhepunkt des Richtfestes war natürlich der Richtspruch der Zimmermanns. Auf dem Gerüst war das Bäumchen mit flatternden Bändern befestigt. Ein fröhliches Gedicht wurde vorgetragen und nachdem der Zimmermann das Glas mit Wein geleert hatte warf er es in die Tiefe, wo es in tausend Stücke zersprang.


Vier Häuser standen beim Richtfest. Bis Mai, so berichtet die Architektin Maren Schäffner, sind alle Rohbauten aufgerichtet. Zug um Zug werden dann die Dächer gedeckt und die Photovoltaik auf gebracht. Die Fenster und der Außenputz folgen, während im Inneren die Trockenbauwände und die Installationen eingebaut werden. Über den Sommer werden dann noch die Außenanlagen fertig gestellt und die Straßen gepflastert.


Die Mitglieder der Genossenschaft und zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohner können es kaum erwarten, Ende September - Anfang Oktober in „ihr“ neues Heim zu ziehen.

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  • Tom Best
  • 28.03.2022


Küchen in den Bungalows

Beispielhafte Darstellung der möglichen Einbauküchen

Die Lebensraum-Architekten haben für jeden Bungalowtyp eine Musterküche entwickelt. Hier kann man gut erkennen, welche Möglichkeiten der Platz in den Häusern bietet. Im Wohnpark Harreshausen werden nun von Küchenhäusern Standardangebote eingeholt. Natürlich kann jeder Mieter frei entscheiden, wie er seine Küche bauen lässt. Ein gemeinsames Standardangebot bietet ja auch die Möglichkeit, zu günstigen Preisen ggf. Materialvarianten oder spezielle Einbaugeräte als Zusatz zu vereinbaren.

In jedem Fall, bieten die gezeichneten Vorschläge Anregungen für die eigenen Planungen. Die Bezeichnungen links und rechts beschreiben den Standort der Küche, wenn man sich vorstellt, man stünde auf der Terrasse. Von der Terrasse gesehen ist die Küche also links oder rechts.


2,5-Zimmer-Haus - Küche rechts


3-Zimmer-Haus - Küche links


3-Zimmer-Haus - Küche rechts


4-Zimmer-Haus - Küche links


4-Zimmer-Haus - Küche rechts


Die Mieter erhalten in den kommenden Wochen Einzeltermine mit den Architekten, um alle wesentlichen Details festzulegen. Bis dahin sollen auch die Standardangebote vorliegen.

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  • Tom Best
  • 22.10.2021


Service für Mitglieder

Am 01.10.2021 geht der Mitgliederbereich online

Die Lebensraum Baugenossenschaft steuert auf eine Mitgliederzahl von 60 Personen zu. Hier gibt es natürlich immer Informationsbedarf. Deshalb wird zum 1.10.2021 der Mitgliederbereich online geschaltet. Der Link dazu befindet sich ganz am Ende, in der letzten Zeile dieser Internetseite. Sie können auch hier klicken: Mitgliederbereich

Natürlich werden wir wichtige Nachrichten auch per Post oder E-Mail direkt verschicken. Zum einen, weil nicht alle Mitglieder online zu Hause sind, aber auch damit keiner gezwungen ist, regelmäßig auf der Internetseite nachzuschauen.


Falls Sie als Mitglied weitere Fragen haben oder zum Beispiel Anregungen, was ebenfalls dort noch eingestellt werden könnte, dürfen Sie gerne direkt mit unserem Büro per E-Mail oder telefonisch Kontakt aufnehmen. Wir werden den Bereich nach und nach füllen.

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  • Tom Best
  • 27.09.2021


Satzung aktualisiert

Generalversammlung am 10.06.2021

Am 10.06.2021 trafen sich die Mitglieder der Lebensraum Baugenossenschaft zur Generalversammlung. Bei herrlichem Wetter besichtigte man zuerst die Baustelle für den Wohnpark. Das Christliche Sozialwerk ließ dort bereits vorbereitende Arbeiten ausführen. Anschließend setzte man sich unter schattenspendenden Bäumen im Park des nahegelegenen Seniorenzentrums Bethesda zusammen.


Wichtigster Punkt war neben den Formalien und dem Kassenbericht des Jahres 2020 die Änderung der Satzung. Hier wurde mit großer Mehrheit die vorgeschlagene Änderung beschlossen und inzwischen ist die geänderte Satzung auch beim Registergericht eingetragen. Die Satzung kann hier herunter geladen werden.

Der Aufsichtsratsvorsitzende, W. Traugott Hartmann, hatte eingeladen und leitete durch die Generalversammlung. NAch Feststellung der Tagesordnung und der Beschlussfähigkeit trug Vorstandsmitglied Alexander Wege den Kassenbericht für 2020 vor. Da in dieser Zeit keine nennenswerten Aktivitäten stattfinden konnten, waren die Ausgaben überschaubar. Sie wurden durch das Grundkapital der Gründungsmitglieder beglichen. Die Generalversammlung stimmte dem Jahresabschluß und dem Verwendungsvorschlag zu und entlastete den Vorstand und den Aufsichtsrat einstimmig.


Über die Satzungsänderung war im Vorfeld ausführlich informiert worden. Vorstand Tom Best erläuterte noch einmal die Zusammenhänge und auch der Finanzberater Joachim Schuberth von der fipa GmbH konnte alle Fragen beantworten. Bei einer Enthaltung wurde die Satzungsänderung beschlossen. Fragen nach der aktuellen Baupreisentwicklung und dem Baubeginn konnten die Vorstände ebenfalls beantworten. Bedingt durch Corona gibt es zwar Verzögerungen, die jedoch im Rahmen der vorgehaltenen Reserven und Sicherheiten weitestgehend aufgefangen werden können. Die aktuelle Satzung steht zum download zur Verfügung.

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  • Tom Best
  • 23.09.2021


Erschließungsarbeiten beginnen

Startschuss mit 1. Stadtrat Reinhard Ruprecht am 27.04.2021

Nach den Bombenfunden und -entschärfungen finden auf dem zukünftigen Baugelände am Ortsrand des Babenhäuser Stadtteils Harreshausen endlich die ersten Erschließungsarbeiten statt. Das Christliche Sozialwerk Harreshausen erschließt und verpachtet sein Gelände an die Lebensraum Baugenossenschaft. Sozialwerk-Vorsitzender Pastor Traugott Hartmann eröffnete die Veranstaltung mit einer kleinen Ansprache. Er erinnerte an die vier Blindgänger (s.u.), die auf dem Gelände ausgegraben wurden. Im Hinblick darauf wünschte er den Arbeiten einen sicheren und unfallfreien Verlauf.


Der erste Stadtrat der Stadt Babenhausen würdigte das Engagement des Sozialwerk mit seinen gemeinnützigen und karitativen Einrichtungen. Auch er wünschte dem Projekt einen guten und unfallfreien Verlauf und den zukünftigen Bürgern ein gutes Ankommen in Harreshausen.

Da für ein Baugebiet ein Spaten zu klein ist, kletterte der Vorsitzende des Sozialwerks kurzerhand in die Kettenraupe des erschließenden Bauunternehmens Schleser und schob gekonnt eine Schaufel Muttererde aus dem Gelände. Unter dem Applaus der Anwesenden war die Baustelle eröffnet. Mit einem anschließenden Gebet legte Hartmann das Vorhaben in Gottes Hände.


Tom Best, der als Bevollmächtigter das Sozialwerk vertritt, erläuterte, dass die hochwertigen und energiesparenden Gebäude als Solar-Siedlung und mit einem Mieterstromkonzept errichtet werden. Dies sei eine weitere Besonderheit, neben der genossenschaftlichen Organisationsform. „Acht von den 19 Bungalows sind schon in festen Händen“, sagte er. Er dankte der anwesenden Baufirma, die die Erschließungsarbeiten bis Mitte Juli durchführen wird. Auch den planenden Architekten und der Stadtverwaltung dankte er für die gute Zusammenarbeit. Der Vorstand der Lebensraum-Baugenossenschaft, der Vorstand des Sozialwerks und die Architekten aus Schaafheim erhoben dann mit allen Gästen in gebührendem Abstand ihre Gläser auf die sonnige Zukunft in Harreshausen.

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  • Nicole Damm-Arnold
  • 04.05.2021


Verdacht auf Blindgänger im Umfeld des Bauplatzes 26.03.2021

Das Christliche Sozialwerk hat nun seine gesamten Grundstücke auf Altlasten überprüfen lassen und dabei wurden drei weitere Blindgänger aufgedeckt. Der Ort Harreshausen und das Seniorenzentrum wurde evakuiert. Die drei 250-Kilo-Bomben konnten entschärft und abtransportiert werden. Für die Genossenschaft ist es beruhigend, da nach der Räumung feststeht, dass keine Gefahren mehr im Untergrund lauern. Somit steht auch dem Baubeginn nach Ostern nichts mehr im Weg.


Baugrundstück auf maps.Google.de

Wie auf dem Bild rechts zu erkennen ist, wurde 2020 an verschiedenen Stellen Bombentrichter ausgegraben und der Blindgänger entdeckt. Jetzte wurde auch das südliche Ackergelände, welches nicht bebaut wird, untersucht. Leider sind auch dort Metallfunde, die freigelegt und ggf. (falls es sich um Blindgänger handelt) entschärft werden müssen.


Für Interessenten wurde auch der Finanzierungs-Kalkulator aktiviert. Zugangsdaten können Sie über das Kontaktformular anfordern.

  • Tom Best
  • 26.03.2021


Zusammenfassung der Info-Veranstaltung vom 23.01.2021

Am Samstag, dem 23. Januar 2021 stellten die Vorstände Alexander Wege und Tom Best das Projekt und die Details des ersten Wohnparks der Baugenossenschaft vor. Zur Information wurde die Veranstaltung aufgezeichnet und in drei Teilen veröffentlicht. Die Präsentationsfolien mit Erläuterungen sind hier Handout Info-Präsentation vom 23.01.2021 oder unter dem Menü Links zu finden und herunter zu laden.

Teil 1 ::: Der Seniorenwohnpark Harreshausen

Teil 2 ::: Die Lebensraum Baugenossenschaft als Organisation

Teil 3 ::: Die Bungalows und das drumherum

An der Veranstaltung nahmen 58 Teilnehmer mit dem Programm ZOOM teil. Teilweise saßen auch mehrere Personen vor dem Monitor. Neben den drei Blöcken mit Informationen (siehe Videos) wurden auch Fragen der Teilnehmer, die sich zu Wort meldeten oder im Chat mit den Moderatoren Kontakt aufnahmen beantwortet. Die Projektleiterin Maren Schäffner hatte die Regie übernommen und steuerte im Hintergrund die Videoeinspielungen oder die Folien bei.

Die Fragen, die gestellt wurden, werden nun im Bereich Fragen und Antworten ergänzt, soweit sie von allgemeinem Interesse sind.

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  • Tom Best
  • 28.01.2021

Sie haben eine Frage?

Wir haben hier die Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen für Sie zusammengestellt.

Antworten


Info-Veranstaltung per Videokonferenz 23.01.2021 un 16:00 Uhr

Um die vielen Fragen zu beantworten und auch die Zusammenarbeit zu üben haben die Vorstände Alexander Wege und Tom Best eine weitere Info-Veranstaltung geplant. Da man derzeit nicht persönlich zusammen kommen kann, wird es eine Video-Konferenz sein.

Wir wissen, dass diese Form nicht von jedem Interessenten wahrgenommen werden kann. Aus diesem Grund wird die auf ca. 90 Minuten geplante Konferenz auch aufgezeichnet und dann die wesentlichen Sequenzen zu einem Informationsvideo zusammen geschnitten.

Zur Teilnahme melden Sie sich bitte per e-Mail bei Frau Schäffner info@lebensraum-baugenossenschaft.de an. Sie bekommen dann einen Internetlink geschickt. Wenn sie diesen anklicken, installiert sich das Programm ZOOM, mit dem Sie an der Videokonferenz teilnehmen können. Dies funktioniert auch mit einem Tablett oder Smartphone, egal welcher Marke. Sie müssen auch nicht selbst per Bild teilnehmen. Sie können nur zuschauen und zuhören. Wenn Sie Fragen stellen möchten, wird Ihnen eine Moderatorin oder ein Moderator das Wort erteilen und das Mikrophone freigeben.

Da nun die "heiße" Phase des Projektes beginnt, haben die Vorstände bereits einen Zeitplan vorbereitet, auch die Frage, wann welche Einlagen einzuzahlen sind, wird beantwortet. Gerne können Sie an Frau Schäffner auch weitere Fragen schicken. Wenn es zu sehr ins Detail geht, bedarf es möglicherweise einer gewissen Vorarbeit, um diese sorgfältig zu beantworten. Oder Sie erhalten einen Termin für ein persönliches Gespräch. Im Februar erfolgen dann die ersten Aufnahmen der neuen Mitglieder und zukünftigen Mitbewohner in die Genossenschaft.

Wir freuen uns, wenn wir uns am 23. Januar um 16:00 Uhr sehen.

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  • Tom Best
  • 11.01.2021

Fragen + Antworten

Verständlicherweise treten bei eine komplexen Projekt viele Fragen auf, sei es um die Finanzierung oder die Bauweise und das Zusammenleben.

Daher hat Frau Maren Schäffner, Projektleiterin und Ihre erste Ansprechpartnerin am Telefon der Baugenossenschaft, häufig gestellte Fragen gesammelt und eine Liste erstellt.

Diese Liste erreichen Sie hier: Bitte klicken auf Antworten. Darüber hinaus stehen wir Ihnen natürlich auch per e-Mail und Telefon zur Verfügung. Und wenn Sie eine Frage haben, die für andere ebenso interessant ist, werden wir sie in die Fragen + Antworten-Seite aufnehmen.

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  • Tom Best
  • 24.12.2020

Genossenschaft ist rechtsfähig eingetragen

Laut Mitteilung vom 3. Dezember 2020 ist die Lebensraum Baugenossenschaft beim Amtsgericht Darmstadt auf dem

Registerblatt GnR 81028 im Genossenschaftsregister

eingetragen worden.
Für Januar plant der Vorstand eine Infoveranstaltung. Denn es tauchen viel Fragen auf. Der Vorstand vertritt ja die Genossenschaft und muss mit den eingelegten Geldern (Genossenschaftsanteilen) sehr sorgfältig und transparent umgehen.

Bisher ist geplant, dass die Vorstände am 23.01.2021 in einer Video-Konferenz das Projekt weiter erklären. Auch sollen wichtige Partner zu Wort kommen. Fragen, die bis dahin gestellt wurden, werden beantwortet. Außerdem soll es in Kürze auch auf dieser Projektseite im Internet eine Liste der häufig gestellten Fragen (üblicherweise als FAQ bezeichnet) geben, um allen Interessenten wichtige Informationen und Entscheidungshilfen zu geben.

Falls Sie an dieser Veranstaltung teilnehmen möchten, bitten wir Sie um Anmeldung über unsere E-Mail Adresse ganz unten auf dieser Seite.

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  • Tom Best
  • 09.12.2020

Realisierung des 1. Wohnparks rückt näher

Wie bereits berichtet wartet die Lebensraum Baugenossenschaft i.G. nun auf die baldige Eintragung ins entsprechende Register. Die ehrenamtlichen Vorstände der Genossenschaft, Alexander Wege und Tom Best, können nun mit den Vorbereitungen der Realisierung fortfahren.

Das Christliche Sozialwerk, Initiator und Grundeigentümer, bereitet die Erschließungsarbeiten vor. Noch im Dezember werden die Arbeiten ausgeschrieben, damit im April 2021 die Bagger rollen können. Der Erbpachtvertrag ist in Vorbereitung, mit dem die Genossenschaft das erschlossene Grundstück übernimmt und die Wohnanlage dann in der zweiten Jahreshälfte 2021 realisiert.

Die Lebensraum Architekten aus Schaafheim haben bereits große Erfahrung mit den Haustypen gesammelt, da bereits 40 davon im Landkreis Karlsruhe entstanden sind. Inzwischen wurden durch die Planer Gutachten erstellt, die ein vollständig innovatives Konzept vorsehen. Als Weiterentwicklung des Karlsruher Modells wird der Wohnpark in Harreshausen aller Voraussicht nach ein Solarquartier werden. Die Solaranlagen der Gebäude werden vernetzt und auf Quartiersebene wird der Strom, so weit wie möglich, selbst verbraucht. Nicht nur Beleuchtung und Küchengeräte werden dann elektrisch versorgt. Auch die Warmwasserbereitung und die Heizung der ökologisch hochwertig gedämmten Gebäude erfolgt mit Solarstrom. Überschüsse können dann noch in Elektrofahrzeuge eingespeist werden. Ganz netzunabhängig wird man wohl nicht, es wird in dunklen Winternächten Ökostrom aus dem Netz eingekauft. Erste Kalkulationen gehen davon aus, dass der Saldo aus erzeugter und eingekaufter Energie positiv ist.

Erste Interessenten haben bereits ihren Antrag auf Mitgliedschaft in der Genossenschaft gestellt. Im Dezember wird eine aktualisierte Kostenberechnung vorgelegt und an die Bewerber verteilt. Auch hier, auf der Internetseite gibt es laufend Infos über die aktuelle Entwicklung. Hier kann man sich über ein Video schon sehr genau informieren. Ab Januar 2021 erfolgt die Aufnahme der Mitglieder und der Vorstand der Genossenschaft rechnet damit, dass die 19 Häuser innerhalb von wenigen Wochen vergeben sind. Einem Einzug im Frühjahr 2022 steht dann nichts mehr im Weg.

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  • Tom Best
  • 20.10.2020

Geschafft ::: Mitglied im Genossenschaftsverband

Nach weiteren Verzögerungen - auch durch die Pandemie - konnte im September die sogenannte Gründungsprüfung erfolgreich abgeschlossen werden. Am 12. Oktober haben die Vorstände Alexander Wege und Tom Best die Eintragung ins Genossenschaftsregister beim Notar unterzeichnet. Nun hoffen wir, dass die formelle Prüfung durch das Registergericht in Darmstadt zügig erfolgt.

Inzwischen haben die Architekten mit Unterstützung des Christlichen Sozialwerks weiter gearbeitet ...

... und damit die Grundlage geschaffen, dass der Wohnpark 2021 Realität werden kann. Die Planung der Erschließung ist abgeschlossen und nun wird die Ausschreibung bis zum Dezember erfolgen. Geplant ist, nach dem Winter - am Bau bedeutet das ab Ende März, wenn nicht mehr mit Bodenfrösten zu rechnen ist - die Kanäle, Leitungen und Straßen zu bauen. Dann wäre eine Bebauung in der zweiten Jahreshälfte 2021 machbar.

Bis Anfang Dezember wird nun auch die Bauplanung anhand der schon realisierten Objekte überprüft unf die Kosten aktualisiert. Schließlich sollen die Mitglieder der Genossenschaft ihre Entscheidung bei Eintritt auf den aktuellen Kostenwerten treffen können. Es liegen bereits etliche Mitgliedschaftsanträge vor. Diese werden als erstes kontaktiert, sobald die Genossenschaft nicht mehr in Gründung ist. Natürlich wird es dann auch wieder eine Veröffentlichung geben. Außerdem plant der Vorstand eine weitere Informations-Veranstaltung im Januar 2021 - soweit es die Corona-Einschränkungen erlauben.

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  • Tom Best
  • 20.10.2020

Stand des Verfahrens

Auf diesem Weg geben wir Ihnen einen kurzen Zwischenbericht zum Stand der Genossenschaftsgründung und dem Wohnpark-Projekt. Leider ist die Eintragung der Genossenschaft in das Genossenschaftsregister noch nicht erfolgt. Es läuft zur Zeit die sogenannte Gründungsprüfung. Die Prüfung hält weiter an. Danach beantragen wir die Eintragung ins Genossenschaftsregister. Zum Zeitbedarf dafür haben wir leider keine Erfahrungswerte. Nach der guten Vorbereitung und Beratung durch den Genossenschaftsverband sollte es zumindest keine Hindernisse geben. Der Bebauungsplan für den Wohnpark wurde am 28.11.2019 in der Stadtverordneten-Versammlung der Stadt Babenhausen einstimmig angenommen. Das Christliche Sozialwerk als Grundstückseigentümer hat einen Durchführungsvertrag ...

... mit der Stadt abgeschlossen, der sämtliche Rahmenbedingungen regelt. Die Architekten haben, obwohl die Genossenschaft noch keinen Auftrag erteilen konnte, bereits weitere Überlegungen angestellt. So wurde ein Angebot für die gesamten Erschließungsarbeiten des Wohnparks eingeholt, das im Rahmen der Kalkulation liegt. Auch der zur Zeit ausgeführte Wohnpark bei Karlsruhe, in dem der gleiche Bautyp gebaut wird, liegt gut im Kostenrahmen. Dies alles macht uns hoffnungsvoll, dass wir bald in die konkrete Projektphase eintreten können.

Das Musterhaus in Oberderdingen-Flehingen im Landkreis Karlsruhe steht weiterhin zur Besichtigung zur Verfügung (siehe Photo rechts). Sprechen Sie bei Interesse an einem Ortstermin gerne Frau Schäffner an. Die ersten Nutzer sind in diesem Wohnpark übrigens Mitte November 2019 eingezogen.

Zur Zeit (Stand 2.1.2020) liegen mehr als 10 Anträge auf Mitgliedschaft in der Genossenschaft vor, einige Interessenten haben auch schon ihr Wunschobjekt heraus gedeutet. Alle Informationen, die Satzung und den Mitgliedsantrag finden Sie auf dieser Internetseite im Menü 'Links'. Die Eintragung erfolgt streng nach Eingang. Der Vorstand hat beschlossen, die Aufnahme dann vorzunehmen, wenn die Eintragung der Genossenschaft abgeschlossen und diese vollständig rechtskräftig und handlungsfähig ist.

Mit dem Beginn der Realisierung rechnen wir ab dem zweiten Halbjahr 2020. Nachdem die Erschließung durch das Sozialwerk erfolgt, können die Bungalows ab Anfang 2021 gebaut werden. Ein Einzug wird nach Fertigstellung des Wohnparks erst 2021 möglich sein.

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  • Tom Best
  • 02.01.2020

Gesundheitsmesse Babenhausen

Im kommenden Jahr soll in Harreshausen mit dem Bau einer Wohnanlage für Senioren in der Nachbarschaft des Seniorenzentrums Bethesda begonnen werden. Auf einem rund 7.000 Quadratmeter großen Gelände sind insgesamt 19 seniorengerechte Häuser geplant. „Der Bebauungsplan ist im Genehmigungsverfahren, die Lebensraum-Baugenossenschaft ist in Gründung“, sagte Tom Best vom Vorstand der Genossenschaft.

Die Planungen für die Errichtung der Wohnanlage, welche Senioren ein weitgehend selbstständiges Leben ermöglichen soll, sind weit fortgeschritten. Darüber wurde an einem Stand bei der Gesundheitsmesse in der Babenhäuser Stadthalle (7. und 8. September) anlässlich des 40. Babenhäuser Altstadtfestes von den Architekten Maren Schäffner und Michael Happel informiert.

Der Wohnpark wird etwas südlich des Seniorenzentrums Bethesda angelegt, die Häuser in Holz-Elementen ebenerdig mit Wohnflächen zwischen 80 und 110 Quadratmetern und damit zwischen 2,5 und vier Zimmern errichtet. Ein Carport gehört dazu. Denn einziehen werden Senioren, die noch mobil, aber vielleicht mit ihrer bisherigen Wohnung oder eigenem Haus schon überfordert sind. In der Nachbarschaft von Bethesda finden sie Serviceleistungen, wenn diese gewünscht sind. Sie können Essen auf Rädern in Anspruch nehmen, das Restaurant und Café besuchen oder auch die Wäscherei in Anspruch nehmen. Und selbstverständlich auch die Pflege- und Betreuungsleistungen, wenn dies erforderlich sein sollte. Über die Kosten für das Wohnen in einem der Bungalows im künftigen Wohnpark konnten die Planer auf den Finanzierungs-Konfigurator verweisen, der auch auf dieser Website erreichbar ist. Wesentlich ist, dass Genossenschaftsanteile erworben werden müssen und man dann beim Wohnen im Wohnpark auch ein monatliches Nutzungsentgelt zahlen wird. Darmstädter Echo vom 10.09.2019 (leicht gekürzt)..

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  • Tom Best
  • 10.09.2019

„Mit 90 Jahren braucht man diese Entscheidung nicht mehr treffen“

Wohnpark Konzept in Flehingen und Bauschlott zum Anfassen - Exkursionsbericht

Ende nächsten Jahres sollen in Harreshausen 19 seniorengerechte Bungalows in einem neu erschlossenen Wohngebiet stehen. So der Plan der in Gründung befindlichen Lebensraum Baugenossenschaft. Interessenten für diese neue Wohnform im Alter haben sich jetzt auf einer Exkursion bei Referenzobjekten in Flehingen (bei Karlsruhe) und Bauschlott (bei Pflorzheim) ein Bild von Bauweise und Raumgefühl gemacht.

„Wir suchen ein altersgerechtes Domizil. Unsere jetzige Wohnung ist nicht barrierefei“, argumentiert ein Ehepaar aus Babenhausen. Sie haben erst nach der Infoveranstaltung von dem Projekt in der Presse gelesen. Nach zwei verkauften Immobilien könnten sie sich Wohnen in einem Bungalow gut vorstellen. Ihnen gefällt, dass sie in Harreshausen entstehen. „Wir sind erst sieben Jahren Babenhäuser, wollen wegen unserer guten sozialen Kontakte aber auch Babenhäuser bleiben“, sagt er. Ein paar Fragen zum Genossenschaftsmodell sind noch offen, die sie allerdings in einem persönlichen Gespräch klären möchten.

Erster Anlaufpunkt ist der Senioren-Wohnpark, der in Flehingen entsteht. Der leitende Architekt Klaus Rathgeber zeigt sowohl verschiedene Bungalowgrößen als auch unterschiedliche Bauphasen. Die Häuser entstehen in Holzbauweise innerhalb von eineinhalb Tagen. „Die Häuser sind völlig nachhaltig ohne den Einsatz von Plastik erbaut“, erklärt Rathgeber. Auch der Initiator und Vorstandsvorsitzender des Sozialwerks in Neulingen, Peter Mayer, steht den Teilnehmern Rede und Antwort. Ein älteres Ehepaar aus Heusenstamm stellt detaillierte Fragen. „Wir haben uns schon viele Seniorenresidenzen angeschaut. Die sind für uns viel zu klein“, sagt das Ehepaar. Nach 30 Jahren im eigenen Haus und vielfältigen Interessen suchen sie Großzügigeres. „Wenigstens die Hälfte meiner Sachen muss ich unterkriegen“, sagt er lächelnd. Sie sprechen von den Bungalows als einer für sie „idealen Wohnform“ und würden lieber heute als morgen einziehen. Für sie kommen nur die 110 Quadratmeter in Frage.

Andere Teilnehmer hatten sich eigentlich für die 80 Quadratmeter Variante interessiert. Nach der Besichtigung des möblierten Musterhauses kommen ihnen Zweifel: „Man braucht doch auch mal ein Büro oder Abstellfläche. Und außerdem wollen doch auch mal die Enkel zu Besuch kommen“, sagt eine Dame. Ein 65-jähriges Ehepaar aus Egelsbach hadert mit dem Ländlichen. „Das ist ein tolles Konzept. In Egelsbach haben wir sämtliche Infrastruktur, das wäre schon ein Schritt in eine völlig andere Richtung.“ Zwei Harreshäuser Damen finden die Idee des seniorengerechten Wohnens im Bungalow mit dem Altersheim in nächster Nachbarschaft eine tolle Idee. „Wenn mein Mann oder ich pflegebedürftig werden, haben wir es nicht weit zueinander.“ Das Modell müsse für aber auch bezahlbar sein, auch wenn der Partner mal nicht mehr am Leben wäre. In Bauschlott besichtigen die Exkursionsteilnehmer schließlich einen Senioren-Wohnpark aus dem Jahr 2010. Die kleinen Gärten um die Häuser sind bepflanzt, die Bungalows wirken wohnlich und gemütlich. Staunend spazieren die Interessenten durch die Straßen, befragen den einen oder anderen Bewohner. „Das ist schon eine weitreichende Entscheidung, man beginnt ja quasi noch einmal neu. Mit 90 Jahren braucht man diese Entscheidung aber auch nicht mehr treffen“, bringt es eine Interessentin schließlich auf den Punkt.

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  • Nicole Damm-Arnold
  • 02.09.2019

Gründungsversammlung

Nach über fünf Jahren Vorbereitungszeit trafen sich am 26.07.2019 zehn Gründer, um die Lebensraum Baugenossenschaft aus der Taufe zu heben.

In enger Zusammenarbeit mit dem Verband der Südwestdeutschen Wohnungswirtschaft in Frankfurt wurde die Satzung erarbeitet und auch die Planungsrechnungen geprüft. Somit gut vorbereitet lief die Gründungsversammlung konzentriert ab. Die Gründer, darunter der Verein 'Christliches Sozialwerk Harreshausen e.V.' und die 'Bethesda Service GmbH', unterzeichneten die Satzung nach ausgiebiger Besprechung. Sodann wurden die Gründungsmitglieder Pastor Traugott Hartmann, Karen Becker und Peter Mayer in den Aufsichtsrat berufen.

Der Aufsichtsrat kam dann zu einer ersten Sitzung zusammen, um den Vorstand zu bestellen. Hierzu waren Tom Best und Alexander Wege - beide seit fünf Jahren mit dem Thema beschäftigt - bereit. Anschließend trat die Gründungsversammlung erneut zusammen, nun als erste Generalversammlung, und bestätigte die Berufung. Aufsichtsrat und Vorstand werden bis auf weiteres ehrenamtlich tätig sein.

Da in der Satzung vorgesehen ist, dass ein Vertreter des Christlichen Sozialwerks Harreshausen in den Aufsichtsrat zu berufen ist, wurde dazu Peter Mayer (er ist Mitglied im Christlichen Sozialwerk Harreshausen) bestellt. Für W. Traugott Hartmann als Harreshäuser und Sohn der Stifter, auf deren damaligem Grund und Boden auch der Wohnpark realisiert wird, ist es eine Ehre, dem Aufsichtsrat vorzustehen.

Tom Best hat ebenfalls einen Sitz als Vorstand eingenommen. Er ist als Architekt und Sozialmanager maßgebend an der Konzeption der Wohnform und der Serviceangebote beteiligt. Alexander Wege schließlich ist Betriebswirt und hat die ersten Kalkulationen zur Entwicklung der Baugenossenschaft erstellt und wird sich nun vor allem um den kaufmännischen Teil kümmern.

Mit der Gründung ist die Genossenschaft entstanden, aber zur vollen Rechtskraft sind noch ein paar Schritte zu gehen. Sie ist deshalb 'in Gründung', was an dem Namenszusatz 'i.G.' erkennbar ist. Der Prüfungsverband wird anhand der Satzung und der Planungsrechnungen ein Gründungsgutachten erstellen. Erst dann können die Vorstände beim Notar die Anmeldung zum Genossenschaftsregister veranlassen. Nach Abschluss der Prüfung durch das Registergericht steht die Eintragung, mit der die juristische Person Lebensraum Baugenossenschaft eG offiziell und vollständig rechts- und handlungsfähig ist.

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  • Tom Best
  • 29.07.2019

Informationsabend

Bereits seit einer ersten Presseinformation im Jahr 2018 meldeten sich Interessenten am Wohnpark in Harreshausen. Diese wurden unregelmäßig - je nach Fortschritt der Diskussion mit dem Stadtparlament - informiert. Anfang 2019 entschieden sich die Initiatoren im Vorstand des Sozialwerks eine Umfrage unter den Interessenten zu machen. Schließlich waren steigende Baupreise abzusehen und die von Monat zu Monat verfeinerte Kalkulation lies erkennen, dass ein gewisser finanzieller Einsatz bei den zukünftigen Nutzern abzufragen war. Die Umfrage wurde von den, in einer Tochterfirma des Sozialwerks beschäftigten Architekten, erstellt. Der Rücklauf war überraschend gut und auch die offen gelegten Zahlen wurden nicht generell angezweifelt. Aber es zeigte sich große Neugier und weiterer Informationsbedarf.

Am 26.07.2019 schließlich waren im Foyer des Seniorenzentrums Bethesda Modelle aufgestellt und Pläne aufgehängt. Über 45 Interessenten nutzten den Abend um weitere Informationen zu bekommen und Fragen zu stellen. Tom Best, Architekt und Vorstand der Baugenossenschaft stellte seinen Vorstandskollegen Alexander Wege und den Aufsichtsratsvorsitzenden Traugott Hartmann vor und führte durch den Abend. Mit Maren Schäffner erhielt zuerst ...

die Architektin das Wort. Sie ist ebenfalls Gründungsmitglied der Lebensraum Baugenossenschaft und konnte ausführlich über die Planung des Wohnparks und die Bauweise der freistehenden Bungalows berichten. Interessant für die Anwesenden war, dass die Bauweise derzeit in einem vergleichbaren Projekt im Landkreis Karlsruhe mit 40 Häusern von ihr und ihren Kollegen realisiert wird. Damit kann man sehr gute Kostenprognosen abgeben und auch permanent in der Entwicklung der Gebäude hinzu lernen.

Schäffner lud deshalb auch zu einer Exkursion am 24.08.2019 von 8:30 Uhr bis 16:30 Uhr zu zwei solcher Wohnparks in Süddeutschland ein. Es wird ein Reisebus fahren, Anmeldungen sind bis zum 20.08. noch möglich. Nachdem viele Fragen zur Konstruktion beantwortet waren, erläuterte Tom Best den Aufbau der Genossenschaft und die Beteiligung der Nutzer als Mitglieder der Genossenschaft. Mit dem Erwerb von Anteilen, die Best Bausteine nannte, tragen die zukünftigen Nutzer zum Eigenkapital der Genossenschaft bei. Damit nehmen sie Einfluss auf ihre spätere Nutzungsgeühr, die geringer wird, je mehr Kapital über Bausteine eingesetzt wird. Für die Verwaltung, die Instandhaltungsrücklage und die Grundstückspacht werden weitere Kosten anfallen, die jedoch auch bei einem Eigenheim oder einer Eigentumswohnung unvermeidlich sind.

Nach Klärung von Fragen konnte Tom Best Herrn Schuberth begrüßen, der als unabhängiger Finanzexperte speziell für Baugruppen und Gemeinschaftsprojekte die finanzielle Seite betreut. Zur Absicherung aller Beteiligten und von finanzierenden Banken, begleitet er die Interessenten von der Planung bis zum Einzug. Im Gründungsprozess der Genossenschaft war er schon tätig und wird nun alle ernsthaft Interessierten individuell beraten. Aus dieser Beratung, da war Schuberth ganz klar, wird kein Außenstehender etwas erfahren. Mit jedem Interessenten wird seine eigene finanzielle Leistungsfähigkeit, z.B. auch bei Eintritt ins Rentenalter, analysiert, um den eigenen Lebenstandard auch in der neuen Wohnsituation halten zu können.

Auch wenn es einer der heißesten Tage des Jahres 2019 war, blieb die Aufmerksamkeit bis zum Ende sehr hoch und die Fragen zeigten großen Sachverstand und großes Interesse an der Beteiligung an diesem innovativen Projekt. Noch weit in den Abend hinein fanden Gespräche an den ausgestellten Modellen und Plänen statt und das ausgelegte Informationsmaterial fand guten Absatz.

HINWEIS am 24.01.2021: Die Präsentation des Abends ist nicht mehr aktuell. Wir verweisen Sie auf die Dokumentation der Info-Veranstaltung am 23. Januar 2021.

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  • Tom Best
  • 29.07.2019